Noch muss ich mir hier orientieren, was mich stört, doch sehe ich das in dem Sinne nicht als Barriere.
Ich komme aus Dortmund, bin wegen der Liebe an die Sieg gezogen und arbeite (noch immer mit der selben Frau) in Frankfurt /Main.
Im Rahmen der "sozialen Teilhabe" darf ich immerhin noch arbeiten, es fällt mir jedoch immer schwerer auch an irgendetwas "teilzunehmen", da zunehmend immobil.
Anfangs konnte ich meist mit dem Auto zur Arbeit fahren, doch mit Fußhebeschwäche und schweren Beinen mußte ich vor etwa 5 Jahren von einer überwiegend stehenden und gehenden Tätigkeit in Produktion, Lager und Logistik wechseln.
Nach der Arbeit nahm hier Kraft ab und der Schmerz zu, so dass auch dass Führen von Fahrzeugen immer anstrengender wurde.
Mit der Zuverlässigkeit des ÖPNV, durch frührere Einsparungen oder Egoismus von Fahrgästen, sich zu verspäten oder gleich ganz auszufallen, habe ich so öffentliche Toiletten wieder zu schätzen gelernt.
Am Hauptbahnhof Frankfurt /Main kostet jeder Besuch 1,50€, die nächste Toilette ist kostenlos, jedoch nur eine Straßenbahnhaltestelle von meiner Arbeit entfernt.
Ich hoffe hier, Tipps zu Apps, Karten oder sonstigen Hilfen zu finden, die mir im Austausch mit Betroffenen die Pflichten im Alltag etwas erträglicher machen.
So hatte ich irgendetwas über einen Universalschlüssel zu Behinderten-Toiletten gelesen. Gibt es so etwas wirklich, wie ist er zu erwerben und wie bzw. wo kann man ihn dann nutzen?
Ich habe tausende von Fragen, die ich selbst erst einmal sortieren muss, da ich mangels Diagnose die lange verdrängen mußte.
Bis dahin "hatte man ja nichts".
Danke für jede Antwort, gern auch Kritik.

